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Behördengänge vor der Geburt

Es gibt so einiges zu erledigen vor der Geburt Ihres Kindes. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst viel davon im Vorfeld bereits erledigt haben. Das spart Ihnen Zeit, Geld und Nerven.

Elternzeit anmelden

Sowohl für Mütter als auch Väter gibt es einen Anspruch auf maximal 3 Jahre Elternzeit. Elternzeit muss vor der Geburt des Babys beim Arbeitgeber angemeldet werden. Spätestens sieben Wochen vor der Geburt sollte der Antrag beim Arbeitgeber gestellt werden. Da es dabei einiges zu beachten gibt, haben wir alles Wissenswerte zur Elternzeit in einem extra Kapitel zusammen getragen.

Mutterschutz

Mutterschutz kann bereits im dritten Monat der Schwangerschaft beantragt werden. Ab diesem Zeitraum sinkt das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft deutlich, die Schwangerschaft gilt als realtiv gesichert. Dem Arbeitgeber sollte daher möglichst bald der Zeitrahmen des Mutterschutzes angegeben werden. Die Dauer des Mutterschutzes erstreckt sich von sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen nach der Geburt des Kindes. Die Berechnung dieses Zeitrahmens hängt also vom errechneten Geburtstermin ab, der dem Arbeitgeber ebenfalls mitzuteilen ist. In dieser Zeit soll sich die Mutter auf die Geburt vorbereiten, bzw. sich von der Geburt erholen. Kündigungsschutz besteht während der gesamten Schwangerschaft. In der Zeit des Mutterschutzes bekommen viele Frauen Mutterschaftsgeld. Keine Sorge, wenn das Baby den Zeitplan nicht einhält: in diesem Fall wird der Zeitrahmen einfach angepasst.

Mutterschaftsgeld beantragen

Mutterschaftsgeld sollte einige Wochen vor Beginn des Mutterschutz - Zeitraums bei der Krankenkasse beantragt werden. Schwangere, die selbst krankenversichert sind, haben Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Auch Selbständige, die freiwillig versichert sind, bekommen Mutterschaftsgeld. Privatversicherte beantragen das Mutterschaftsgeld nicht über die Krankenkasse, sondern über das Bundesversicherungsamt in Bonn. Ausgezahlt wird das Mutterschaftsgeld in dem Zeitraum, in dem die Frau im Mutterschutz ist. Achtung: Das Mutterschaftsgeld wird auf das Elterngeld angerechnet, das heisst, bei Bezug des Mutterschaftsgeldes verringert sich das Elterngeld entsprechend. Mutterschaftsgeld wird in 2 "Raten" ausgezahlt: einen Teil bekommt die Frau zu Beginn des Mutterschutzes, den zweiten Teil gegen Ende des Zeitraumes. Der Mutterschaftsgeld-Satz beträgt 13€/ Kalendertag. Dieser Betrag kann durch eine Zuzahlung vom Arbeitgeber aufgestockt werden. Hausfrauen, die nicht selbst krankenversichert sind und Beamtinnen bekommen kein Mutterschaftsgeld.

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